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Frankreichs neue Normalität – ein Interview mit Caroline Leboucher

03.07.2020  ·  News, Reise- & Busveranstalter  ·  Kommentare geschlossen

Der günstigen Entwicklung der Hygienesituation in Frankreich und in Europa entsprechend und gemäß den Empfehlungen der Europäischen Kommisson, hat Frankreich am 15. Juni (22. Juni für aus Spanien einreisende Personen) sämtliche Beschänkungen an seinen innereuropäischen Grenzen (zu Land, in der Luft und auf dem Wasser) aufgehoben.

Aus dem europäischen Raum einreisende Personen dürfen somit das französische Staatsgebiet ohne Restriktionen, die mit dem Kampf gegen Covid-19 verbunden sind, betreten. Nur Besucher aus dem Vereinigten Königreich bleiben – der Regel der Reziprozität entsprechend – einer zweiwöchigen Quarantäne bei der Ankunft unterworfen.

Ab dem 1. Juli hat Frankreich mit einer progressiven und differenzierten Öffnung der Außengrenzen des Schengenraums begonnen, und zwar entsprechend der hygienischen Situation in den Drittländern.

Ab dem 1. September:

Vorbehaltlich einer Neubewertung der epidemologischen Situation, sind nach der Sommerpause weitere Lockerungen möglich:
• Wiedereröffnung von Messegeländen und Ausstellungshallen;
• Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern;
• Gegebenenfalls Öffnung von Diskotheken und Wiederaufnahme maritimer Kreuzfahrten.

Hier finden sich die Empfehlungen der Regierung, in Echtzeit aktualisiert:
Hier in Französisch: https://www.gouvernement.fr/info-coronavirus
Hier in Englisch : https://www.gouvernement.fr/en/coronavirus-covid-19

FOTO: Caroline Leboucher, Generaldirektorin von Atout France

« Seit dem 15. Juni empfängt Frankreich von Neuem Touristen und Besucher aus Europa, was eine enorme Freude für alle im Tourismus tätigen Menschen bedeutet. Ab dem 1. Juli können auch einige von außerhalb Europas kommende Reisende in unseren Hotels, auf den Campingplätzen, in Restaurants, Museen und touristischen Stätten Frankeichs empfangen werden, sofern es die sanitäre Situation in ihren Ländern es erlaubt. Dank der ergriffenen Maßnahmen hat sich die sanitäre Situation in Frankreich günstig entwickelt. Die Akteure des Tourismus haben alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um – unter Anwendung des Gesundheitsprotokolls der Regierung – die Sicherheit ihrer Kunden gewährleisten zu können – mit dem Versprechen, den Geist unbeschwerter Ferien und französischer Lebensart zu bewahren ! »

 

Seit dem 22. Juni

Am 22. Juni hat die Regierung neue Maßnahmen der Öffnung für die Sommersaison verkündet. Sie haben für das gesamte französische Staatsgebiet Gültigkeit, mit Ausnahme von Mayotte und Guyana, wo das Virus noch aktiv ist.

• Kinos, Casinos sowie Spielhallen sind wieder geöffnet und Ferienkolonien können jugendliche Besucher unter strikter Einhaltung sanitärer Maßnahmen empfangen.

 

Ab dem 11. Juli (Ende des Hygienenotstands in Kontinantalfrankreich):

Flußkreuzfahrten sind erneut erlaubt; in Abstimmung mit den europäischen Partnerländern kann entschieden werden, Kreuzfahren auf dem Meer zwischen europäischen Häfen wieder aufzunehmen, und zwar für Schiffe, deren Kapaziäten eine durch Ministerialdekret festgelegte Grenze nicht überschreiten.

Stadien und Pferderennbahnen sind wieder für das Publikum geöffnet, für maximal 5.000 Personen. Wie bei Veranstaltungsstätten, müssen Aktivitäten, bei denen mehr als 1.500 Personen zusammenkommen, angemeldet werden, damit die Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen garantiert werden kann.

Die Begrenzung der maximalen Teilnehmerzahl auf 5.000 Personen für große Veranstaltungen, Stadien und Festsäle ist im Prinzip bis zum 1. September gültig. Die epidemologische Situation wird jedoch Mitte Juli neu bewertet, um zu entscheiden, ob eine Lockerung der Maßnahmen ab der zweiten Augusthälfte möglich ist.

 

Ein Wort an die Veranstaltungsbranche

« Frankreich und vor allem Paris sind bevorzugte Destinationen für eine Vielzahl von Organisatoren professioneller Events. Die Destination und die Hauptstadt haben eine gute Position in der jüngsten ICCA-Bewertung erlangt (3. bzw. 1. Position nach der Zahl der ausgerichteten Kongresse). Die Ankündigung der Regierung, ab dem 1. September die Organisation von Messen und Ausstellungen in Frankreich wieder möglich zu machen, wurde mit großer Genugtuung von der Unternehmen der Event- und Messebranche zur Kenntnis genommen. Die Ankündigung gibt dem Sektor und seinen französischen wie internationalen Kunden die notwendige Sichtbarkeit, um die Aktivität in diesem wirtschaftlich so bedeutenden Sektor wieder aufnehmen zu können. »

Tahiti Traumurlaub in der Südsee im Juli wieder möglich

02.07.2020  ·  Destinationen, News  ·  Kommentare geschlossen

Tahiti und seine Inseln öffnen sich für internationale Touristen. Am 15. Juli fällt die Quarantänepflicht für Besucher. Via Paris gibt es dann auch wieder Flüge nach Französisch-Polynesien. Ohne negativen Corona-Test kommen sie aber nicht an Bord.

Tahiti, Bora Bora und Co. bleiben aber vorsichtig. Besucher müssen vor dem Abflug einen Corona-Test machen und das negative Ergebnis am Check-in vorzeigen. Der Test darf dann höchsten 72 Stunden alt sein. Während des Fluges herrscht Maskenpflicht.

tahiti

Bereits ab 3. Juli hebt Air Tahiti Nui wieder viermal pro Woche von Paris nach Papeete ab. Allerdings zunächst nicht wie bisher via Los Angeles, sondern mit Zwischenstopp im kanadischen Vancouver. Ab 13. Juli sind dann fünf Flüge pro Woche mit modernen Dreamlinern geplant, für die es Air-France-Zubringer von Deutschland gibt.

Nach Corona-Pause: Thalys fährt wieder nach Belgien und Frankreich

16.06.2020  ·  News, Reise- & Busveranstalter  ·  Kommentare geschlossen

Köln, 15. Juni 2020. Ab heute fährt der internationale Hochgeschwindigkeitszug Thalys wieder von Deutschland nach Belgien und Frankreich. Aufgrund internationaler Reisewarnungen hatte das Zugunternehmen seine Verbindungen von und nach Deutschland ab dem 21. März 2020 vorübergehend eingestellt. Mit der Wiederaufnahme des Zugbetriebs hat Thalys auch seine Sicherheits- und Hygienemaßnahmen entsprechend der Vorgaben der Länder, in denen das Unternehmen aktiv ist, verschärft.
„Unsere Züge verbinden nicht nur Wirtschaftszentren und touristische Reiseziele in Nordrhein-Westfalen mit den Metropolen Paris und Brüssel, sondern sind auch ein Ausdruck der europäischen Freundschaft. Vor diesem Hintergrund hat die erste Thalys-Fahrt nach Wiederöffnung der Grenzen eine große gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung“, freut sich Bertrand Gosselin, CEO von Thalys.

Schrittweise Wiederaufnahme des Thalys-Zugverkehrs

Bis zum 11. Juli 2020 fährt ein Zug pro Tag auf der Strecke von Paris über Köln nach Dortmund und zurück:

 

Zugnummer Paris Nord Brüssel Midi Köln Hbf. Dortmund Hbf.
9413 Abfahrt 07:55 Uhr Abfahrt
09:25 Uhr
Abfahrt 11:18 Uhr Ankunft 12:41 Uhr

 

Zugnummer Dortmund Hbf. Köln Hbf. Brüssel Midi Paris Nord
9472 Abfahrt 15:10 Uhr Abfahrt
16:43 Uhr
Abfahrt 18:42 Uhr Ankunft 20:05 Uhr

Danach wird die Frequenz schrittweise erhöht: Bis Ende August wird es zwei Züge pro Tag auf der deutschen Teilstrecke geben. Ab September sind drei Hin- und Rückfahrten pro Tag geplant.

Verschärfte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen
Die Sicherheit, das Wohlergehen und die Gesundheit aller Passagiere und Mitarbeiter stehen für Thalys an erster Stelle. Deshalb hat Thalys beschlossen, verschärfte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zu ergreifen und engagiert sich, die folgenden drei Maßnahmen umzusetzen:

• Maximale Sicherheit während der Reise mit Thalys: Das Tragen einer Schutzmaske und die Einhaltung der Abstandsregeln sind Pflicht.
• Verstärkung der Hygienemaßnahmen: Häufig genutzte Kontaktflächen (z. B. Griffe, Türen und Drücker), Tische und Sitzbereiche werden mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert.
• Involvierung aller Mitarbeiter: Umsetzung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen durch alle Thalys-Mitarbeiter.

Bertrand Gosselin ergänzt: „Diese Maßnahmen gelten in allen Zügen und für alle Reiseziele von Thalys und stehen unter dem Motto „Responsible together“. Die Verantwortung zum Schutz aller Mitmenschen wird von jedem Einzelnen getragen, Passagieren wie Mitarbeitern. Wir wissen nicht, wann die Corona-Pandemie vorbei sein wird und unser Leben wieder seinen normalen Gang aufnimmt. Daher stellen wir uns flexibel auf, um schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können und die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kunden während ihrer Reise mit Thalys zu gewährleisten.“

Immer schön sauber bleiben !

13.05.2020  ·  News, Reise- & Busveranstalter  ·  Kommentare geschlossen

Hygiene ist jetzt unerlässlich um gesund zu bleiben ! Hier in folgender Zusammenstellung finden Sie Informationen über Maßnahmen französischer Verkehrsträger und Hotels  (wie z.B. der ACCOR Gruppe, Akena und B&B Hotels), wie die gesetzlichen Bestimmungen zum Gesundheitsschutz in der Praxis umgesetzt werden:

Air France : Wenn Ihre Kunden mit dem Flieger anreisen

Die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Kunden und seines Personals stehen im Mittelpunkt des Interesses von Air France. Zusätzlich zu den strengen Hygieneverfahren, die üblicherweise auf AF Flügen angewandt werden, hat Air France beschlossen, sein System zu stärken, indem es Gesundheitsmaßnahmen zum gegenseitigen Schutz sowohl am Boden als auch während des Fluges einführt. Diese Gesundheitsmaßnahmen werden auf der gesamten Strecke eingesetzt.

– Ab dem 11. Mai 2020 wird das Tragen einer Maske in unseren Flugzeugen obligatorisch sein. Alle Kunden sind verpflichtet, während der gesamten Reise eine Maske zu tragen. Die Kunden werden vor der Abreise auf allen Kommunikationskanälen (E-Mail, SMS, Websites) über diese Verpflichtung informiert und aufgefordert, eine oder mehrere Masken für ihre Reise mitzubringen.
– Am Flughafen garantieren die getroffenen Massnahmen eine Reise unter optimalen Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen: physische Distanz, mit Plexiglas ausgestattete Schalter, regelmässig desinfizierte Selbstbedienungskioske, hydro-alkoholisches Gel auf der gesamten Strecke und eine Neuorganisation der Kundenströme beim Check-in und beim Einsteigen, um den Kontakt einzuschränken
– An Bord, auf den meisten Flügen, erlauben die derzeit niedrigen Auslastungsfaktoren die Einhaltung einer physischen Distanz. Ansonsten gewährleistet das Tragen von Masken durch alle Passagiere und Besatzungsmitglieder einen angemessenen Gesundheitsschutz.
– Air France hat die Reinigung der Flugzeuge verstärkt, insbesondere durch die Desinfektion aller Oberflächen, die mit Kunden in Kontakt kommen, wie Armlehnen, Regale und Bildschirme, und durch die Einführung eines speziellen Desinfektionsverfahrens durch Besprühen mit einem zugelassenen viruziden Produkt.
– In der Kabine wird die Luft alle 3 Minuten gewechselt. Das Umluftsystem der Flugzeuge von Air France ist mit HEPA-Filtern – High Efficiency Particulate Air – ausgestattet, die mit den in Operationssälen verwendeten Filtern identisch sind.
– Um die Interaktion einzuschränken, wurde schließlich das Angebot an Bord vereinfacht: Der Catering-Service wurde völlig neu gestaltet, der Bordverkauf und das Angebot für die Papierpresse wurden vorerst ausgesetzt.
(Quelle: Air France Corporate Webseite)

SNCF : Mit der Bahn unterwegs in Frankreich

Auch die französische Bahn SNCF unternimmt alles, damit Ihre Kunden gesund bleiben.

Wann immer möglich, wird der Zugang zum Bahnhof, zum Zug und zu den Verkaufsbereichen gefiltert und Kunden, die keine Masken tragen, dürfen nicht einsteigen. Gäste ohne Maske dürfen nicht in den Zug einsteigen. Sie können sich im Bedarfsfall aber Masken in und um den Bahnhof herum kaufen.

– Alle während der Zugreise anwesenden Bahnmitarbeiter sind mit Masken ausgestattet, um den Schutz aller zu gewährleisten.

– In allen Bahnhöfen wird im Fall eines Problems den Bahnkunden vom Bahnpersonal eine Maske ausgehändigt.

– Im Bahnhof wie in allen Verkaufsräumen stehen Spender mit hydroalkoholisches Gel zur Verfügung.

– An Bord der Züge sind die Wasser- und Seifenvorräte in den Toiletten gesichert und werden regelmäßig vom Zugbegleiter und dem Sauberkeitsbeauftragten überprüft. Bei vorübergehenden Engpässen steht den Zuggästen  ein hydroalkoholisches Gel zur Verfügung.

– In den Geschäften wird die Reinigung verstärkt und Schutzglas installiert.

– An Bord des Zuges wird bei Verdacht auf eine Infektion ein Verfahren der Totaldesinfektion (mit desinfizierenden Gasen) eingeleitet. Die Reinigung wird verstärkt und die Kontaktflächen werden mehrmals täglich mit einem viruziden Produkt desinfiziert.

– Um die Einhaltung der Regeln der sozialen Distanzierung zu gewährleisten, die die Ausbreitung des Virus eindämmen sollen, ist zudem die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze in jedem Zug auf jeden zweiten Sitzplatz begrenzt. Jeder Fahrgast hat somit zwei Sitzplätze anstelle von einem.
(Quelle : Ouisncf Webseite)

Hygieneregeln im Taxiverkehr

– Kein Fahrgast darf neben dem Fahrer sitzen. Es können jedoch mehrere Fahrgäste im hinteren Teil des Fahrzeugs sitzen.
– Die Passagiere müssen ihren gesamten Müll mitnehmen.
– Der Fahrer muss das Fahrzeug mindestens einmal pro Tag desinfizieren. Das Fahrzeug wird permanent belüftet.
– Der Fahrer kann einer Person mit Symptomen einer Covid-19-Infektion (Husten, Fieber,Atembeschwerden) den Zugang zum Fahrzeug verweigern.
– Diese Bestimmungen gelten auch für die angepasste Beförderung von behinderten Personen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität.

(Quelle : Service-Public.fr )

Hotels in Frankreich

Die Accor-Gruppe hat sich mit der in Paris ansässigen Zertifizierungsgesellschaft Bureau Veritas zusammengetan, um ein spezielles Hygienelabel zu entwickeln, mit dem das Niveau der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen für die Wiederaufnahme des Hotelbetriebs bescheinigt wird.

Das gilt auch für kleinere Hotelgruppen, wie z.B.bei den 120 Akena & Fasthotels, die bereits 2017 die Entwicklung eines Hygienezertifizierungslabels beschlossen haben und mit dem Programm „Akena s’eNgAgE“ bereits vor Ausbruch der Pandemie einen Schritt weiter gegangen sind..

Zur Reservierung  geht es hier : https://www.hotels-akena.com/en/article/2019/01/discover-120-hotels-france

Die Gruppe der B&B HOTELS und der Dienstleister Socotec entwickeln zusammen ein Referenzsystem zur Hygienezertifizierung für die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit im Beherberungssektor.

Mit dem französischen Start-up Roomokay (Link : https://www.roomokay.com/index/quisommesnous/ ) , das sich mit der externen Prüfung von Hygiene und Sauberkeit gemäß gesetzlicher Vorgaben, in direkter Zusammenarbeit mit den Hoteliers befasst, ist ein weiterer Dienstleister im Hygienebereich aktiv. Bereits im Juli 2016 wurde mit dem französischen Hotelverband UMIH ein Partenariat unterzeichnet. Damit bietet die UMIH seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Hygiene- und Sauberkeitsverfahren mit Roomokay überprüfen zu lassen.

(Quelle : Atout France Covid 19 Benchmarking)