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2019: 500 Jahre Renaissance(S) im Loiretal

19.12.2018  ·  Destinationen, Land & Leute  ·  Kommentare geschlossen

2019 wird im Loiretal neben dem 500. Todestag von Leonardo da Vinci auch die Grundsteinlegung des Schlosses Chambord und die Geburt von Katharina von Medici gefeiert. Ein perfekter Anlass, dieses blühende Zeitalter der Kunst und Kultur im Spiegel eines vielfältigen und anspruchsvollen Veranstaltungsprogramms neu zu erleben.

Die Festlichkeiten beginnen im Château du Clos Lucé, der letzten Wohn-und Wirkungsstätte des Genies aus dem italienischen Ort Vinci. Von Juni bis September wird hier die Ausstellung „Léonard de Vinci, ses élèves, la Cène et François Ier“ (Leonardo da Vinci, seine Schüler, das Abendmahl und Franz I.) präsentiert. Ein Wandteppich mit der Darstellung des letzten Abendmahls, die nach dem berühmten Wandgemälde von Leonardo gefertigt wurde,wird hierzu eigens aus dem Vatikan ausgeliehen. Bei einer Reihe sommerlicher Abendveranstaltungen im Schloss Clos Lucé dreht sich außerdem alles um Themen wie das Essen in der Renaissance oder die großen Erkenntnisse, die diese Epoche prägten.

Nicht weit von hier, im Château d’Amboise, widmet sich die Ausstellung „1519,la mort de Léonard de Vinci: la construction d’un mythe“ (1519:der Tod Leonardo da Vincis – die Geburt eines Mythos) dem Gemälde von F.-G.Ménageot „Der Tod von Leonardo da Vinci“ und einer Stichsammlung. Die von Maibis August laufende Ausstellung zeigt in der Inszenierung von 5 Gemälden des italienischen Graffiti-Künstler RAVO, die einige Details des Werkes von Ménageot aufgreifen, darunter auch zeitgenössische Aspekte.

Das Erbe des italienischen Universalgelehrtensteht auch im Fokus der Ausstellung „L’inspiration du vivant de Léonard de Vincià nos jours“ (Die Inspiration des Lebendigen von Leonardo bis heute) im Museum der Sologne in Romorantin-Lanthenay und in der Fondation du Doute in Blois, wo junge Künstler aus Italien und Frankreich gemeinsam ein Leonardo-Fahrzeug aus Techno-Schrott herstellen.


© CRT Centre-Val de Loire/Gillard et Vincent

Im Schloss Chambord trifft von Mai bis September die Vergangenheit mit der Ausstellung „Chambord 1519-2019: Von der Utopie zur Arbeit“ auf die Zukunft, die die Geschichte des Schlosses und seine virtuelle Transformation ins rechte Lichtrückt, eine Utopie des 21. Jahrhunderts von internationalen Architekten. Vom 28. Juni bis zum 13. Juli feiert das Chambord Festival 2019 auch das 500-jährige Bestehen des Schlosses.

Katharina von Medici (geboren 1519 in Florenz,gestorben 1589 in Blois) wird ebenfalls im Rampenlicht stehen, vor allem beider Ausstellung „Les Tapisseries de la Reine“ (Die Wandteppiche der Königin) im Schloß Chaumont-sur-Loire (Septemberbis Dezember). Hier kann man gänzlich in das Leben der französischen Königin(ab 1547) eintauchen. Interessierte Besucher können hier auch eine Rekonstruktion ihrer Apotheke im Schloss Chenonceau entdecken.

Schlösser im Kerzenlicht

Von Mai bis Oktober feiert man im Schloss Valençay seine eigene vielfältige Geschichte mit zahlreichen Inszenierungen. So gibt es ungewöhnliche Führungen durch den renovierten Dachstuhl, ein Talleyrand-Festival. An einem Abend wird das Schloss und der Garten mit Kerzen beleuchtet. Dazu erklingen die Klänge alten Musikinstrumenten– ebenso wie in der Nacht der tausend Lichter im Schloss Villandry. Im Schloss von Azay-le-Rideau wird den ganzen Sommerüber eine Light- & Sound-Show zum Thema „Renaissance“ stattfinden.

Winterneuigkeiten aus der Stadt der Liebe

19.12.2018  ·  Kultur & Genuss, News  ·  Kommentare geschlossen

Mit der neuen Laudamotion Flugverbindung Wien – Paris Beauvais, die seit 28. Oktober 2018 3x pro Woche beide Hauptstädte verbindet, können Sie sich eine kleine Paris-Reise im Januar gönnen.

Paris @Atout France_PHOVOIR

Bei dem grauen Wetter im Winter wollen wir Farben in unser Leben hereinlassen, um uns aufzuwärmen. Auf der Ausstellung Miró im Grand Palais entdecken Sie eine der großen Persönlichkeiten des Surrealismus und seine fast 250 Werke, Malereien, Zeichnungen, Keramiken und Skulpturen. Miró interessierte sich für alle wichtigen Fragen des 20. Jahrhunderts und war stark vom surrealistischen Manifest beeinflusst. Eine bedeutende Ausstellung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Adresse:          3 Avenue du Général Eisenhower
                          75008 Paris

Mehr Informationen auf: www.grandpalais.fr/en/event/miro

Ab Januar 2019 bietet das Museum Le Louvre eine abendliche Besichtigungstour. Jeden ersten Samstag im Monat von 18:00 bis 21:45 Uhr verlängert das meistbesuchte Museum Europas seine Öffnungszeiten und ermöglicht seinen Besuchern die berühmten Kunstwerke der westlichen Zivilisationen in einem neuen Licht und aus einer neuen Perspektive (wieder) zu entdecken.

Adresse:          Rue de Rivoli
                         75001 Paris

Mehr Informationen auf: www.louvre.fr/en

Wollen Sie eher in einer österreichischen Stimmung bleiben? Die Ausstellung Egon Schiele in der Fondation Louis Vuitton erzählt das Leben des Künstlers durch seineKunstwerke. In den Gemälden des Meisters des Expressionismus entdeckt man die Atmosphäre der Stadt Wien im frühen 20. Jahrhundert.

Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr außer Dienstag, bis zum 14. Januar 2019

Adresse:          8 Avenue du Mahatma Gandhi,
                         75116 Paris

Mehr Informationen auf: www.fondationlouisvuitton.fr/en/exhibitions/exhibition/egon-schiele.html

Laudamotion: www.ryanair.com/at/de/
Für Gruppenbuchen: groupsales@laudamotion.com 

Neue Flugverbindung ab Wien nach Bordeaux

19.12.2018  ·  Aquitanien, Destinationen  ·  Kommentare geschlossen

Ab dem 12. April 2019 bietet Volotea zwei Mal pro Woche einen Direktflug von Wien nach Bordeaux an.

@Atout France/Michel Angot

Die Hauptstadt der Region Neu-Aquitanien liegt am Ufer des Flusses Garonne in Südwesten Frankreichs. Bordeaux ist für die Lebensqualität bekannt und bietet Ihren Kunden neben einer hervorragenden geographischen Lage noch einiges mehr: Von Kultur, wie z.B. mit der 2016 eröffneten Cité du Vin, wo man alles über Wein & seine Geschichte erfährt, über Gastronomie mit den berühmten Delikatessen „Canelés“ bis zum Stadtteil „Port de Lune“, der seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, Bordeaux und seine Umgebung zu entdecken: malerische Châteaux mit zahlreichen Weinkellern warten auf Ihre Kunden. Die Natur der Dordogne bietet ein außerordentliches Spektakel: Die Höhle von Lascaux, die 1979 zur UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und nur zwei Autostunden östlich von Bordeaux liegt, beeindruckt durch weltberühmte prähistorische Malereien. Der „Gouffre de Padirac“ bietet ein einmaliges Erlebnis: in einer Tiefe von 103 m unter der Erde unternehmen Besucher eine magische Bootsreise auf dem unterirdischen Fluss und bewundern die majestätischen Kalksteingalerien und Reihen von erstaunlichen Felsformationen.

Périgueux, die als „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und Geschichte) klassifiziert wurde, beeindruckt durch die bemerkenswerten Relikte der gallo-romanischen Epoche.

Eher sportlich? Keine Sorgen! Neben ausgedehnten Spaziergängen durch die Landschaft des Médoc oder Entre-deux-Mers können Ihre Kunden eine Golfpause beim Golf du Médoc einlegen oder am Ufer der Atlantikküste radeln. 

Lassen Sie sich von der Destination Bordeaux verzaubern!

Kontakt Volotea: 

Website: https://www.volotea.com/de/
Gruppenbuchung:
Katerina Lamacova
Tel: +43 (0)1 581 89 22 71
E-Mail: salesAT.volotea@aviareps.com

Lille als Designhauptstadt 2020

25.09.2018  ·  Kultur & Genuss, News  ·  Kommentare geschlossen

Als Europäische Kulturhauptstadt konnte die nordfranzösische Metropole 2004 bereits überzeugen, nun wurde Lille in einer spannenden Endausscheidung mit keiner geringeren Konkurrenz als Sydney/Australien der Titel zur Weltdesignhauptstadt 2020 verliehen.

© Atout France/PHOVOIR

© Atout France/PHOVOIR

Lille ist die erste französische Stadt, die diesen Titel erhält, und reiht sich nach Turin, der ersten WDC im Jahr 2008, Seoul (2010), Helsinki (2012), Kapstadt (2014), Taipei (2016) sowie Mexico City, die den Titel im kommenden Jahr führen darf, in die Liste der Designstädte ein. Mehr als 5 Mio. Besucher erwartet die Stadt aufgrund dieser Ehrung im Jahr 2020.

 

 

© Atout France/PHOVOIR

© Atout France/PHOVOIR

Wie das Red Dot 21 Magazin (Online Design-Portal) beschreibt, versucht die ehemalige Industriestadt Lille den dringend notwendigen Strukturwandel mit einem weitreichenden Projekt voranzutreiben. Die Kreativindustrie soll durch das Projekt „Eldorado: the greatest design experiment“ gestärkt werden, bei dem Design in den Mittelpunkt ihres wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Wandels gerückt und zum treibenden Faktor für eine Erneuerung der Stadt wird.

Die Entscheidung der Juroren fiel, nachdem sie sich vor Ort ein Bild der beiden Städte gemacht hatten – letztlich konnte Lille etwas mehr überzeugen. Prof. Mugendi M’Rithaa: „Mit seiner strategischen Lage im Herzen Europas ist Lille eine Metropole von intellektueller, kultureller, sozioökonomischer und kreativer Relevanz für die gesamte Region und darüber hinaus. In ihrer Bewerbung verweist die Stadt Lille auf ihre kreative Tradition und ihr vielfältiges Erbe, gleichzeitig stellte sie die Rolle von benutzerzentriertem Design als treibende Kraft für nachhaltige Veränderungen auf lokaler und regionaler Ebene eindrucksvoll heraus.“