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Pilgern auf Französisch

18.03.2019  ·  Kultur & Genuss, Reise- & Busveranstalter  ·  Kommentare geschlossen

Themenbereich Spiritualität & Religion

Mit insgesamt 50 000 religiösen Bauwerken, darunter sind 10 000 denkmalgeschützt und einige wie z.B. Chartres, der Mont Saint Michel, Rocamadour und Vézelay stehen auch auf der UNESCO Weltkulturerbeliste, ist Frankreich das Land mit der größten Vielfalt für die der Öffentlichkeit zugänglichen, spirituellen Stätten in Europa.

Für Pilger, Wanderer, Besucher oder Liebhaber der romanischen Kunst gibt es 163 Heiligtümer von der Kathedrale bis zur kleinen Kapelle…und fünf große Routen auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auf der Sinnsuche, auf der Suche nach spirituellen Werten, wenn Sie einfach nur neue Energie tanken möchten oder einfach nur um das französische Kulturerbe zu entdecken, was immer auch Ihre Erwartungen sind, der spirituelle Tourismus in Frankreich hat für jeden Kundenwunsch das richtige Angebot.

Wandern im Einklang mit der Natur

Entlang des französischen Jakobswegs nach Santiago de Compostela : Vézelay
Als Ausgangspunkt für die Wallfahrt nach Santiago de Copostela wurde Vézelay im 11. Jhdt. durch die Reliquien von Maria-Magdalena zur Hochburg der Christenheit. Die Basilika Sainte Madeleine, liegt eng an den « ewigen Hügel“ von Vezelay in Burgund angeschmiegt und liegt hoch über dem malerischen Dorf, das seine Wehrmauern, seine Tore und seinen Wehrgang erhalten hat. Der Hügel und die Kirche von Vézelay zählen seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vézelay ist ein lebendiges Heiligtum, das Pilger, Künstler und Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

Jubiläumsevent: Die Jakobswege nach Santiga de Compostela gehören seit 20 Jahren zum UNESCO-Kulturerbe

Dieses Jahr feiern die « Chemins de Saint-Jacques de Compostelle in Frankreich » den 20. Jahrestag ihrer Einschreibung als UNESCO Weltkulturerbe. Das ganze Jahr über wird dies mit zahlreichen Veranstaltungen ausgiebig gefeiert – alle, die an dem Projekt der französischen Jakobswege mitwirken, sind mit dabei.

Die Basilika von Ars

Große Persönlichkeiten : Ars
Am 13. Februar 1818, kam der junge Priester Jean-Marie Vianney, in Ars, einem kleinen Dorf im Dombesgebiet an. Damals war die Gegend, die im Westen von der Saône, im Süden von der Rhone, im Osten vom Ain und im Norden von der Geflügelzüchterlandschaft der Bresse begrenzt wird, noch völlig unbekannt. Der engagierte Priester erweckte den Glauben seiner Gemeindemitglieder durch seine Predigten, seine Gebete und seine Art zu Leben. Er restaurierte und verschönerte die Kirche, gründete Schulen und Waisenhäuser und kümmerte sich um die Armen …… Sein Ruf als Beichtvater bescherte ihm zahlreiche Pilger: 90 000 kamen in seinem letzten Lebensjahr! Im Jahr1905 wurde er selig gesprochen, 1925 erfolgte die Heiligsprechung. 1929 wurde „der Heilige Pfarrer von Ars“ zum « Patron de tous les Curés de l’Univers » (zum Patron aller Pfarrer der Welt) ernannt. Mitten in der vogelreichen Teichlandschaft der Dombes gibt es touristisch einiges zu entdecken: das Städtchen Trévoux, mehrere mittelalterliche Schlösser sowie verschiedene Wanderrouten.

Kulturerbe, Kunst und Kultur : Guebwiller
Die Region um das Dörfchen Guebwiller liegt an der Wegkreuzung namhafter, touristischer Straßen im Elsaß: hier verlaufen die Weinstraße, die Route des Crêtes und die Romanische Straße. Seit Beginn des 8. Jhdts. wurde das Gebiet von verschiedenen religiösen Orden geformt. Die mächtige Abtei von Murbach war eines der wichtigsten Fürstentümer des gesamten Rheintals. Die ehemalige St. Leodegarkirche (7. Jhdt.) in Murbach ist ein typisches Architekturbeispiel für die romanische Kunst im Rheintal. Nicht weit davon entfernt liegt die Basilika von Thierenbach, ein Wallfahrtsort, das der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet ist. Er liegt auf dem Gemeindegebiet von Jungholtz im Département Haut-Rhin. Der Ort liegt am elsässischen Jakobsweg, der von Weißenburg/Wissembourg nach Belfort verläuft. Die Priorei aus dem12. Jhdt. wurde im 18. Jhdt. im Barockstil wieder errichtet.

Dem Himmel ganz nah..Notre-Dame de la Salette

Der Marienwallfahrtsort : Notre-Dame de la Salette

Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette wurde 1861 auf dem Gipfel des Mont Saint-Clair, auf 1 800 m Höhe am Rand des Ecrins Nationalparks errichtet. Sie verdankt ihre Entstehung einer Marienerscheinung. 1846 trafen zwei Hirtenkinder auf der Bergweide eine „Schöne Dame“. Der Bischof von Grenoble schrieb diese Erscheinung der Jungfrau Maria zu. Das in einer wunderschönen Berglandschaft gelegene Heiligtum ist ideal um Kraft zu schöpfen und um vollkommen abzuschalten. Zwischen Grenoble und Gap gelegen bietet die Berglandschaft
von Matheysine einen idealen, geschützten Rahmen für Aufenthalte mit Freizeitaktivitäten in einer wunderschönen Natur und jeder Menge Entdeckungen.

Mehr Infos zu französischen Pilgerstätten finden Sie im aktuellen Verkaufshandbuch.

UNESCO-Weltnaturerbe Vulkankette Chaîne des Puys

19.12.2018  ·  Auvergne, Destinationen  ·  Kommentare geschlossen

Seit dem 2. Juli 2018 gehört die Vulkankette Chaîne des Puys sowie die Tektonikarena der geologischen Verwerfung Limagne zum UNESCO-Welterbe. Damit reiht sich die Vulkanregion der Auvergne ein in eine Liste aus bedeutsamen Naturlandschaften bestehend u.a. aus dem Grand Canyon, Okavango Delta, Kilimandscharo und dem Great Barrier Reef.

Chaîne des Puys @Atout France

Bisher befinden sich nur wenige Landschaften mit ähnlichen geologischen Eigenschaften wie die der französischen Vulkanregion auf der Welterbeliste. Sie ist die einzige Landschaft auf der UNESCO-Welterbeliste, die sich innerhalb des französischen Festlands befindet. Die 21 gewählten Vertragsstaaten des Welterbekomites erkennen mit ihrer Entscheidung die Region rund um den Puy-de-Dôme als außergewöhnliche, geologische Besonderheit an.

Die Vulkankette des Puy-de-Dôme sowie das tektonische Einbruchbecken von Limagne bieten ein einzigartiges Panorama. Dieses gibt Einblick in die geologische Geschichte des europäischen Kontinents und ist exemplarisch für den alten kontinentalen Grabenbruch entlang des Zentralmassivs. Die grünen Vulkane sind Zeitzeugen dieser Geschichte.

Die Aufnahme ins Weltnaturerbe ist ein Höhepunkt und Anerkennung einer elfjährigen Kandidatur, die vom Präsidenten des Departements Puy-de-Dôme, Jean-Yves Gouttebel, ins Leben gerufen wurde. Nach über 40 Jahren Engagement im Naturschutz und Erhalt dieser einmaligen Naturlandschaft sieht sich die Region mit ihren Förderern auf dem richtigen Weg.

Neue Eröffnung – Lyon

19.12.2018  ·  Destinationen, Land & Leute  ·  Kommentare geschlossen

Hôtel Dieu © Atout France

In Lyon wird im April 2019 das neue Hotel InterContinental Lyon – Hôtel Dieu ***** seine Tore öffnen. Die Lage könnte nicht besser sein. Gleich neben der Place Bellecour, im Herzen der Presqu’île wird das Hotel InterContinental ***** zum einem Ort, in dem französische Eleganz die zeitgenössische Kunst trifft.

Mit einer Fläche von 13 237 m², 114 Zimmern und 30 Suiten (u.a. der Präsidenten-Suite) bietet das Hotel einen wunderschönen Rahmen, um Ihren Aufenthalt in der Hauptstadt der Gastronomie zu genießen.

Für Ihre MICE-Veranstaltungen ist das hauseigene Konferenzzentrum von 1500 m² bestens geeignet. Dazu zählen 9 Seminar- und Konferenzräume mit Tageslicht und ein 426 m² großer Sitzungssaal sowie ein erfahrenes Organisationsteam.

Das Hôtel Dieu in Lyon wird außerdem ab Frühling 2019 die Cité de la Gastromomie beherbergen. Die Cité de la Gastronomie wird sich auf einer Fläche von 3900m² ausdehnen und völlig auf „die Gastronomie zwischen Ernährung und Gesundheit“ fokussiert sein. Ein ganzes Programm, um mit Spaß und Freude alles über die Ernährung zu lernen und den letzten Stand der Forschung zu erfahren, erwartet kleine und große Besucher. Die Cité de la Gastronomie wird Dauerausstellungen sowie thematische Wechselausstellungen zu einem Produkt, einer Region oder traditioneller Küche anbieten. Für die ganze Familie werden Lernworkshops, Konferenzen und Filmausstrahlungen angeboten. Seit 2010 ist die französische Gastronomie als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet. Lyon als Hauptstadt der Gastronomie in Frankreich wird mit der Cité de la Gastronomie zum Botschafter der französischen kulinarischen Kultur.

2019: 500 Jahre Renaissance(S) im Loiretal

19.12.2018  ·  Destinationen, Land & Leute  ·  Kommentare geschlossen

2019 wird im Loiretal neben dem 500. Todestag von Leonardo da Vinci auch die Grundsteinlegung des Schlosses Chambord und die Geburt von Katharina von Medici gefeiert. Ein perfekter Anlass, dieses blühende Zeitalter der Kunst und Kultur im Spiegel eines vielfältigen und anspruchsvollen Veranstaltungsprogramms neu zu erleben.

Die Festlichkeiten beginnen im Château du Clos Lucé, der letzten Wohn-und Wirkungsstätte des Genies aus dem italienischen Ort Vinci. Von Juni bis September wird hier die Ausstellung „Léonard de Vinci, ses élèves, la Cène et François Ier“ (Leonardo da Vinci, seine Schüler, das Abendmahl und Franz I.) präsentiert. Ein Wandteppich mit der Darstellung des letzten Abendmahls, die nach dem berühmten Wandgemälde von Leonardo gefertigt wurde,wird hierzu eigens aus dem Vatikan ausgeliehen. Bei einer Reihe sommerlicher Abendveranstaltungen im Schloss Clos Lucé dreht sich außerdem alles um Themen wie das Essen in der Renaissance oder die großen Erkenntnisse, die diese Epoche prägten.

Nicht weit von hier, im Château d’Amboise, widmet sich die Ausstellung „1519,la mort de Léonard de Vinci: la construction d’un mythe“ (1519:der Tod Leonardo da Vincis – die Geburt eines Mythos) dem Gemälde von F.-G.Ménageot „Der Tod von Leonardo da Vinci“ und einer Stichsammlung. Die von Maibis August laufende Ausstellung zeigt in der Inszenierung von 5 Gemälden des italienischen Graffiti-Künstler RAVO, die einige Details des Werkes von Ménageot aufgreifen, darunter auch zeitgenössische Aspekte.

Das Erbe des italienischen Universalgelehrtensteht auch im Fokus der Ausstellung „L’inspiration du vivant de Léonard de Vincià nos jours“ (Die Inspiration des Lebendigen von Leonardo bis heute) im Museum der Sologne in Romorantin-Lanthenay und in der Fondation du Doute in Blois, wo junge Künstler aus Italien und Frankreich gemeinsam ein Leonardo-Fahrzeug aus Techno-Schrott herstellen.


© CRT Centre-Val de Loire/Gillard et Vincent

Im Schloss Chambord trifft von Mai bis September die Vergangenheit mit der Ausstellung „Chambord 1519-2019: Von der Utopie zur Arbeit“ auf die Zukunft, die die Geschichte des Schlosses und seine virtuelle Transformation ins rechte Lichtrückt, eine Utopie des 21. Jahrhunderts von internationalen Architekten. Vom 28. Juni bis zum 13. Juli feiert das Chambord Festival 2019 auch das 500-jährige Bestehen des Schlosses.

Katharina von Medici (geboren 1519 in Florenz,gestorben 1589 in Blois) wird ebenfalls im Rampenlicht stehen, vor allem beider Ausstellung „Les Tapisseries de la Reine“ (Die Wandteppiche der Königin) im Schloß Chaumont-sur-Loire (Septemberbis Dezember). Hier kann man gänzlich in das Leben der französischen Königin(ab 1547) eintauchen. Interessierte Besucher können hier auch eine Rekonstruktion ihrer Apotheke im Schloss Chenonceau entdecken.

Schlösser im Kerzenlicht

Von Mai bis Oktober feiert man im Schloss Valençay seine eigene vielfältige Geschichte mit zahlreichen Inszenierungen. So gibt es ungewöhnliche Führungen durch den renovierten Dachstuhl, ein Talleyrand-Festival. An einem Abend wird das Schloss und der Garten mit Kerzen beleuchtet. Dazu erklingen die Klänge alten Musikinstrumenten– ebenso wie in der Nacht der tausend Lichter im Schloss Villandry. Im Schloss von Azay-le-Rideau wird den ganzen Sommerüber eine Light- & Sound-Show zum Thema „Renaissance“ stattfinden.