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Neues Museum „MoCo“ in Montpellier

21.10.2019  ·  Kultur & Genuss, Languedoc-Roussillon  ·  Kommentare geschlossen

Das Hôtel Montcalm, ein wunderschönes Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in der Nähe des Bahnhofs und unweit der Place de la Comédie, wird zur neuen Hochburg für zeitgenössische Kunst in Montpellier.

Ab dem 29. Juni werden hier öffentliche und private Sammlungen aus aller Welt präsentiert. Der in „Hôtel des Collections“ umbenannte Standort dient als zukünftiges Flaggschiff des MoCo (Abkürzung für „Montpellier contemporain“, dt. zeitgenössisches Montpellier) und interagiert mit zwei bereits bestehenden Orten in der Stadt: dem Ausstellungszentrum für junge Künstler „La Panacea“ und der École Supérieure des Beaux-Arts von Montpellier Méditerranée Métropole (dt. Hochschule für bildende Künste), um die Wandlungsmöglichkeiten der Stadt durch die Kunst zu erkunden.

Hauptsitz zeitgenössischer Kunst

Im Rahmen der Zusammenarbeit dieses originellen Trios hat sich das Hôtel des Collections zum Ziel gesetzt, kollektive bzw. individuelle kreative Werke aus Sammlungen von Stiftungen, Einzelpersonen, Unternehmen, Museen oder sogar Künstlern auszustellen.

Das zum Hauptsitz zeitgenössischer Kunst umgebaute Hôtel Montcalm liegt versteckt in einem, es vor dem Lärm der Stadt schützenden, großen Garten in der Rue de la République. Vor Ort erwarten die Besucher eine 1.500 m² große Ausstellungsfläche, ein Bar-Restaurant und eine Buchhandlung mit einem saisonalen Veranstaltungskalender.

Der Architekt Philippe Chambaretta entschied sich dafür, die nüchtern, grafische Fassade des Gebäudes beizubehalten, ganz indem er ihr mittels eines Lichtkubus auf dem ehemaligen Offizierscasino einen zeitgemäßen Touch hinzufügte. Das neue Design der Gartenanlage stammt von dem Künstler Bertrand Lavier. In Zukunft werden hier, im Sinne einer Weltkarte, Pflanzenarten aller Kontinente erblühen.

Kunst im Restaurant

 

Die gewölbte Decke, die roten Säulen und das schwarz-weiße Schachbrettmuster des Marmorbodens verleihen dem Erdgeschoss des Museums einen prunkvollen Charakter, der in Kontrast zu dem strengen, weißen Ton der oberen Etagen steht, die bewusst neutral gehalten wurden, um die Werke besser zur Geltung lassen zu kommen.

Abgesehen von den Ausstellungen wird das Hôtel des Collections Künstler dazu einladen, in seinem Bar-Restaurant und auf den gartenseitigen Fassaden kreativ zu werden. Die bereits in der Vorschau enthüllte Installation des Restaurants wird die Besucher sicher begeistern. Das Werk von Loris Gréaus The Unplayed Notes Factory, das 2017 auf der Biennale in Venedig vorgestellt wurde, wird die Decke der zukünftigen Museumsbar mit 1.200 einzigartigen mundgeblasenen Glühbirnen in Erinnerung an eine ehemalige Glashütte in Murano schmücken.

Anlässlich der Eröffnungsausstellung präsentiert das MoCo die beeindruckende und intimistische Kollektion des japanischen Unternehmers Yauharu Ishikawa. Die im Jahr 2011 begonnene Sammlung umfasst rund 50 bedeutende zeitgenössische Museumsstücke (Skulpturen, Videos, Installationen, Fotografien) und hinterfragt die Beziehung des Betrachters zum Kunstwerk. On Kawara, Felix Gonzalez Torres, Tino Sehgal und Pierre Huyghes sind nur einige der zwanzig internationalen Künstler, deren Werke in dieser ersten von der einflussreichen Leiterin des Museum of Contemporary Art Tokyo (MOT), Yuko Hasegawa, kuratierten Ausstellung vertreten sind.

Das MoCo wird pro Jahr drei Austellungszyklen zu je ungefähr drei Monaten anbieten. Nach der Kollektion Ishikawa folgen die Werke einer öffentlichen russischen Kollektion.

Tourismus und Spiritualität: Ideen für Frankreichreisen mit Anspruch!

15.06.2018  ·  Burgund, Destinationen  ·  Kommentare geschlossen

Egal ob Ihre Kunden nur dem Alltagsstress entfliehen oder zu sich selbst zurückfinden möchten, das religiöse Kulturerbe Frankreichs steht bei Reiseprogrammen hoch im Kurs. Das Thema beschert Frankreich jährlich 90 Millionen ausländische Touristen. In Frankreich werden jährlich 50 000 religiöse Bauwerke besichtigt – darunter sind allein 10 000 denkmalgeschützte Bauwerke und 5 große Routen auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Einige Orte wie z.B. Chartres, der Mont Saint Michel, Rocamadour und Vézelay stehen auch auf der UNESCO Weltkulturerbeliste. Frankreich ist mit Heiligtümern reich gesegnet: insgesamt laden 163 Stätten von großen Namen bis zur kleinsten Kapelle zu Besichtigungen ein. Frankreich ist das Land mit der größten Vielfalt spiritueller Stätten in Europa, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind.  » Weiterlesen

Neues Museum in Nîmes: Musée de la Romanité

11.06.2018  ·  Kultur & Genuss, Languedoc-Roussillon  ·  Kommentare geschlossen

 

© S. Ramillon Ville de Nîmes

© S. Ramillon Ville de Nîmes

Am 2. Juni 2018 haben nun endgültig die Pforten des neuen „Musée de la Romanité“ in Nîmes für die Besucher eröffnet. Das Museum in exponierter Lage gegenüber den antiken Arenen vermittelt mit seinen Sammlungen einen Eindruck von der Verwurzelung der Stadt in ihrer römischen Vergangenheit und tritt in einen bemerkenswerten Dialog mit der imposanten Steinarchitektur des Amphitheaters. Diesem stellt es seine Fassade mit ihrer transparenten und leichten Struktur gegenüber, die mit horizontalen Wellen aus gläsernen Quadraten verziert ist. Die umfangreichen Sammlungen inspirierten zur Architektur dieses Gebäudes mit seiner begrünten Dachterrasse, von der sich den Besuchern ein 360° Rundblick auf Nîmes bietet. Die gläsernen Quadrate der Fassade erinnern beispielsweise an die römischen Mosaike, die in den antiken Sammlungen Nîmes stark vertreten sind.

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Kennen Sie Okzitanien ?

27.06.2017  ·  Destinationen, Kultur & Genuss  ·  Kommentare geschlossen

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Frédédric Sanchez Ihr Ansprechpartner für die HOTELS DE NIMES: fsanchez@hotels-nimes.fr

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