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Ausstellungen und Wiedereröffnungen für das zweite Halbjahr 2020 und Frühjahr 2021

27.07.2020  ·  Kultur & Genuss, Reise- & Busveranstalter  ·  Kommentare geschlossen

Von Herbst 2020 bis Frühling 2021 wartet Frankreich mit einigen sehenswerten Ausstellungen und Wiedereröffnungen auf.  

Centre Pompidou Paris: Matisse

Ursprünglich vorgesehen vom 13. Mai bis 31. August 2020, eröffnet die Matisse Ausstellung im Centre Pompidou in Paris nun am 21. Oktober 2020 und kann bis 22. Februar 2021 besucht werden. Das Centre Pompidou stellt mit dieser Ausstellung zum 150. Geburtstag von Henri Matisse eine eher unbekannte Seite des Künstlers in den Mittelpunkt: dessen Liebe zur Literatur, die auch als Nährboden für seine Werke diente. Mit Werken Matisses aus dem Pariser Nationalmuseum für Moderne Kunst sowie aus den zwei dem Künstler gewidmeten Museen in Cateau-Cambrésis und Nizza und dem Grenoble Museum, ist diese Ausstellung die größte Matisse Ausstellung seit 1970. Sowohl berühmte Meisterwerke als auch nie gezeigte Werke werden zu sehen sein. Außergewöhnlich ist auch der Aufbau der Ausstellung, die das Leben des Künstlers in Form eines Romans erzählt – von Matisses Anfängen in 1890 bis hin zu den 1950er Jahren. Auch auf für Matisse wichtige Schriftsteller wie beispielsweise Mallarmé wird nicht vergessen, dessen Gedichte der Künstler illustrierte.  

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Centre Pompidou Metz: Chagall 

Vom 21. November 2020 bis 15. März 2021 widmet das Centre Pompidou in Metz dem Künstler Marc Chagall die Ausstellung “Chagall. Überbringer des Lichts”, in der die Bedeutung des Lichts und der Glasmalerei für die Werke des Künstlers ermittelt wird. Die Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Kathedrale von Metz, für die Chagall mehrere Buntglasfenster gestaltet hat. Erstmals sind die Modelle zahlreicher Buntglasfenster, die von Chagall für Gebäude in der Region Grand Est (Metz, Reims, Sarrebourg), im benachbarten Deutschland (Mainz) und in anderen Ländern der Welt (Israel, USA, England, Schweiz) geschaffen wurden, für die Besucher in einer Ausstellung vereint. Zusätzlich wird eine Vielzahl von Gemälden, Skulpturen, Keramiken und Zeichnungen aus den Sammlungen des Centre Pompidou, des Musée National Marc Chagall in Nizza sowie internationaler Museen und Privatsammlungen gezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf das einzigartige Schaffen des Künstlers, der frei von einer Technik zur nächsten, vom Judentum zum Christentum und von der kollektiven Geschichte zum persönlichen Erlebten wechselte und sich keinen Dogmen verpflichtet fühlte. Die Ausstellung zeigt auf, wie Chagall Zeichen und Symbole mit dem Hintergrund eines humanistischen Ideals der Freiheit und des Friedens verwendete und transformierte. Im Frankreich der Nachkriegszeit und unter Einfluss der Erneuerung der sakralen Kunst trachtete Chagall danach, Menschen neue Lebenskraft und Lichtblicke zu schenken. In der Glasmalerei fand Chagall das dafür ideale Instrument. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Phasen der Entstehung eines Buntglasfensters, von den ersten Zeichnungen bis zu seiner Einbindung in die Architektur.  

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Italienische Renaissance von Donatello bis Michelangelo in Le Louvre

Im Louvre in Paris werden von 22. Oktober 2020 bis 18. Jänner 2021 im Zuge der Ausstellung “Körper und Geist” über 150 italienische Renaissance-Skulpturen von Donatello bis Michelangelo gezeigt. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Castello Sforzesco Museum in Mailand entstanden ist, versucht die Schlüsselthemen und –ideen, die in Italien während des Quattrocento entwickelt wurden, für die Besucher greifbar zu machen. Typisch für die Renaissance ist das große Interesse der Bildhauer am Menschen selbst, innerlich und äußerlich gleichermaßen. Dies ist auch an der Vielzahl an innovativen Darstellungen des menschlichen Körpers aus dieser Zeit ersichtlich: Die Erforschung menschlicher Ausdrücke und Emotionen bilden das Herzstück der Bildhauerei der Renaissance. Die Ausstellung zeigt dies sowohl an Skulpturen berühmter Vertreter wie Donatello und Michelangelo als auch an Werken weniger bekannter Schaffer aus der Renaissance.  

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