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Geheimtipp Franche-Comté: Kirschen, Käse und Kultur!

08.08.2017  ·  Destinationen, Franche-Comté  ·  Kommentare geschlossen

Die die ehemalige Freigrafschaft teilt sich mit der Schweiz eine 230 km lange Grenze. Neben ursprünglichen Naturlandschaften hat die Franche-Comté auch jede Menge kleine, feine Museen und ganzjährig, interessante Veranstaltungen zu bieten – wie z. B. das Kirschfest in der Hochburg der eingelegten Schnapskirschen, dem Provinzdörfchen Fougerolles oder dem Fest zur Weinlese in Arbois.

Kirschen, Käse und Kultur..ein Geheimtipp spielt seine Trümpfe aus
Käseliebhaber dürfen sich im französischen Jura wie im siebten Käsehimmel fühlen. Eine Reihe berühmter Namen zieren hier die Käseplatten: Bleu du Gex, Morbier, Mont d’Or, Emmental, Munster und die Sorte, die in der Champions-Käseoberliga mitspielt – den nussig, milden Comté – Käse. Am 17. Juli 1958 wurde dieses Qualitätslabel ins Leben gerufen. Es war übrigens Frankreichs erste Herkunftsbezeichnung für Käse.


Alles Käse oder was?
Entlang der touristischen Käsestraße „Les Routes du Comté“ gibt es für Gruppen interessante Möglichkeiten, den verschiedenen Themen rund um das Thema Käse in der Franche-Comté nachzuspüren. Der Besuch eines Lehrbauernhofs, einer Käserei, eines Käsereifekellers oder die Verkostung bei Privat sind hier beliebte Programmhighlights, bei denen es ein Muss ist, sich leckeren Käse als Reisesouvenir einzukaufen. Heute werden 45 770 Tonnen Comté – Käse in der Region hergestellt (gegenüber dem Jahr 1990 als es lediglich 30 000 Tonnen waren). Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der das Überleben von 3000 milchproduzierenden Betrieben, 170 Käsereien und 20 Käsereifereien sichert.

Ökomuseum im Land der Kirschen
Das Beste was einer vollreifen Herzkirsche in der Franche-Comté passieren kann, wird im „Ecomusée de la cerise“ im Provinzdörfchen Fougerolles erzählt: Die Herkunft der eingelegten Schnapskirschen, alles zur Technik der Schnapsbrennerei, sowie ein Einblick ins Handwerk der Küfer und Korbmacher. Schon seit dem 16. Jhdt. werden in dieser Gegend am Fuß der Vogesen Kirschbaumkulturen bewirtschaftet und aus den Früchten das berühmte Kirschwassers oder kurz „ der kirsch“ gebrannt.
Das Museum ist täglich, außer dienstags, von 14 bis 18 geöffnet. Eintritt für Gruppen ab 15 Personen: 4 € pro Teilnehmer
Dabei ist das Museum in Fougerolles nur eines von vielen kleinen Handwerksmuseen in der Region, das sich für eine interessante Besichtigung mit Ihrer Gruppe anbietet. Weitere Tipps finden sich auf der Homepage der „Technikmuseen“ der Region.